Mittwoch, 28. Juni 2017

Pünct



Ich könnte es mir für die Einleitung jetzt einfach machen, und schlicht einige Sätze zum GIPF-Projekt schreiben. Aber das wäre ja langweilig. Und außerdem habe ich genau das bereits bei Gipf (hier) und Yinsh (hier) gemacht. Oder ich könnte einfach über den Namen lästern, wie bereits bei Zertz (hier) geschehen. Aber das wäre irgendwie auch langweilig. Also bin ich heute einfach mal ganz kreativ und beende an dieser Stelle schlicht die Einleitung.

OK, ein oder zwei Worte sollte ich zu Pünct (Kris Burm / Huch! & friends) vielleicht noch fallen lassen. Also hier ein oder zwei Worte: Abstrakt, GIPF-Projekt, Seiten verbinden. Pünct.



Montag, 26. Juni 2017

Dreams



Dass Spiele mit beeindruckend gestalteten Karten durchaus einen Nerv treffen können, das wissen wir spätestens seit Dixit und Mysterium (hier). Mit ähnlichem Spielmaterial wartet nun auch Dreams (Olivier Gregoire / Zoch) auf. Und auch hier wird unsere kreative Ader angesprochen.

Denn in Dreams nutzen wir als Götter mehrere kleine Steine (funkelnde Sterne), um Traumbilder zu legen. Doof nur, dass sich ein Sterblicher in unsere Mitte geschlichen hat. Der hat zwar keine Ahnung was um ihn herum geschieht, will aber um jeden Preis unentdeckt bleiben.




Donnerstag, 22. Juni 2017

Inis



Ich muss ja zugeben, dass mein erster Eindruck beim Blick auf Inis (Christian Martinez / Pegasus) nicht gerade positiv war. Die Grafik auf der Box finde ich persönlich alles andere als hübsch (man beachte die sehr diplomatische Formulierung) und wenig verlockend. Umso überraschter war ich, dass genau der gleiche Stil auf den Karten deutlich besser zur Geltung kommt. Und auch das sonstige Material macht Lust auf eine Partie.

Aber genug darüber. Spannender ist doch, was bei Inis passiert. Und das ist eine ganze Menge. Denn obwohl die vorgegebenen Ziele klar und einfach sind, entbrennt doch schnell ein wildes Gerangel um noch so kleine Vorteile auf dem Plan.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Frogriders



Dass man aus einem bekannten Spielprinzip ein sehr unterhaltsames Familienspiel stricken kann, das hat nicht zuletzt Kingdomino (HIER) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Doch dass es sich dabei keinesfalls um einen Einzelfall handelt, dass zeigen nun Eggertspiele und Pegasus mit Frogriders (Asgar Harding Granerud und Daniel Skjold Pedersen).

Das grundlegende Prinzip von Frogriders (das Überspringen von Figuren) kennt man etwa aus Halma und Solitär. Hier wird das dieser Mechanismus allerdings durch besondere Fähigkeiten sowie Aufgabenkarten ergänzt.



Montag, 19. Juni 2017

Im Namen Odins



In der Welt der Brettspiele ist Odin schon lange kein Unbekannter mehr. Vor inzwischen rund 15 Jahren haben wir uns mit Odins Raben herumgeschlagen, in Yggdrasil konnten wir sogar in die Haut des Götterfürsten schlüpfen und im vergangen Jahr richtetet wir ihm zu Ehren sogar ein opulentes Festmahl aus. Nun wird es also Zeit, „Im Namen Odins“ (Krzysztof Zieba / Asmodee, NSKN) auf Raubzug zu gehen.

Was hier sehr martialisch klingt, entpuppt sich allerdings schnell als eher klassisches Strategiespiel. Wir sammeln also Truppen und Unterstützung, starten einen Raubzug und kassieren dafür Punkte.



Freitag, 16. Juni 2017

Zug um Zug: Meine erste Reise



Zugegeben, Lockführer dürfte heute wohl nicht mehr auf einem der vorderen Plätze liegen, wenn man Kinder nach ihrem Wunschberuf fragt. Wo früher noch Polizisten oder Astronauten als Konkurrenz antraten, gilt es sich heute mit Youtube-Stars und Instagram-Berühmtheit zu messen. Und dennoch übt die Eisenbahn nach wie vor einen großen Reiz aus und ist auch aus der Brettspielszene nicht wegzudenken. Und so verwundert es nicht, dass es nun auch eine Umsetzung des Klassikers Zug um Zug als Kinderspiel gibt.

Zug um Zug: Meine erste Reise (Alan R. Moon / Asmodee) bleibt dabei sehr nahe am Original. Nach wie vor platzieren wir Züge auf dem Plan und errichten damit Strecken, die unseren Aufgabenkarten entsprechen. 

Mittwoch, 14. Juni 2017

Fireteam Zero



Zombies hatten wir ja schon. Und Aliens. Auch verschiedene Kriegsszenarien und post-apokalyptische Mutationen wurden bereits von diversen Brettspielen aufgegriffen. Was bleibt da noch? Versuchen wir es doch einfach mal mit einem außerirdischem Parasiten, der mitten im Krieg Menschen und Tiere befällt und damit in eine Art mutierter Zombies verwandelt. Schon haben wir es in Fireteam Zero (M. Langlois, C. Leonhard und L. Muzy / Asmodee) mit einer ganz neuen Bedrohung zu tun, der wir uns stellen müssen.

Das Beste daran: Wir bekommen nicht etwa eine ganze Arme oder gar hochmoderne Ausrüstung um uns zu wehren. Nein, gerade einmal eine Hand voll Männer und Frauen müssen sich durch mehrere Szenarien kämpfen.


Montag, 12. Juni 2017

The King's Will



Ich behaupte ja ganz gerne mal, dass ich meiner Frau quasi jeden Wunsch von den Augen ablesen kann. Ist ja eigentlich auch gar nicht so schwer, zumindest, wenn sie zeitgleich auch klar und deutlich ausspricht, was sie denn nun eigentlich von mir will. Deutlich schwerer ist es da schon, die Wünsche des Königs zu erraten. Denn der gibt sich nicht mit Blumen oder einem schönen Essen zufrieden, sondern fordert gleich ganze Landstriche in Besitz zu nehmen oder Haufenweise Klöster zu errichten.

Und als Herzöge haben wir leider keine Wahl, als The King’s Will (Hans-Peter Stoll / ADC Blackfire) zu erfüllen. Also erweitern wir unser karges Land, errichten verschiedenste Orte und sammeln Ressourcen.



Donnerstag, 8. Juni 2017

Bärenpark



Puzzlespiele liegen voll im Trend, keine Frage. Ob Patchwork, Cottage Garden oder jetzt eben Bärenpark (Lookout), die Freude am gemeinsamen Teile-Legen scheint ungebrochen. Zugleich bedeutet das aber auch, dass man sich hier durchaus etwas einfallen lassen muss, um aus der Masse hervorzustechen.

Phil Walker-Harding versucht dies einerseits mit einem ansprechenden Thema, darüber hinaus aber auch mit einigen spielerischen Kniffen. Dennoch beschäftigen wir uns natürlich auch bei der Erschaffung unseres eigenen Bärenparks in erster Linie damit, möglichst viele Elemente möglichst passgenau auf unserem Plan unterzubringen.




Dienstag, 6. Juni 2017

Sheep & Thief



Das Leben kann ganz schön ungerecht sein. Gerade einmal drei Tiere übernehmen die Hauptrollen in Sheep & Thief (Pegasus) und doch schaffen es nur zwei davon in den Titel des neuen Spiels von Yuichi Sakashita. Dabei kommt dem Hund (und dessen Nachwuchs) eine kaum weniger bedeutsame Rolle zu. Schließlich muss er all die Schafe über den Plan scheuchen, denen der Fuchs nachstellt.

Egal was genau wir vorhaben, all die Tiere (und diverses Anderes) findet über Karten den Weg auf unseren Plan. Und an diese kommen wir mittels Drafting. Wir suchen uns also jeweils eine Karte aus unserer Hand aus und geben die übrigen weiter.


Freitag, 2. Juni 2017

Railroad Revolution



Auch wenn der Name es vielleicht andeutet, eine Revolution erleben wir in Railroad Revolution (Marco Canetta und Stefania Niccolini / Pegasus) kaum. Dafür ist das Thema einfach schon viel zu präsent. Schienenbau quer durch die Vereinigten Staaten, Aktien (wenn auch nur als Währung) und den Einsatz von Arbeitern kennen wir wohl alle zur Genüge. Und doch bietet das Spiel den einen oder anderen Kniff, der durchaus einen Blick verdient hat.

Insbesondere die Tatsache, dass Railroad Revolution eigentlich mit gerade einmal vier Aktionen auskommt, ist erwähnenswert. Aber keine Panik: Unterschiedliche Arbeiter und mannigfaltige Boni sorgen dennoch für einen ordentlichen Planungsaufwand.


Dienstag, 30. Mai 2017

Crazy Race



Was haben Pferde, Ochsen und Hunde gemeinsam? Nein, nicht, dass sie alle im chinesischen Horoskop vorkommen. Also ja, ok, das auch. Aber eigentlich meinte ich, dass sie alle als Zugtiere Verwendung finden. Und als solche bekommen sie jetzt Zuwachs. Den von nun an werden auch Affen, Strauße und Chamäleons vor den Karren gespannt. Bleibt eigentlich nur die Frage, ab wann es das chinesische Sternzeichen Eisbär gibt.

Doch stellen wir diese philosophische Frage besser mal hinten an und werfen einen Blick auf Crazy Race (Alessandro Zucchini / Ravensburger), in dem wir diese und viele weitere Tiere für unser Rennen nutzen.

Montag, 29. Mai 2017

Wettlauf nach El Dorado



Tja, so schnell kann es gehen. Da lasse ich mir nur ein klein wenig Zeit um „Wettlauf nach El Dorado“ (Ravensburger) zu rezensieren, und schon landet es auf der Nominiertenliste zum Spiel des Jahres. Bis diese Zeilen online gehen, hat sich entsprechend jeder schon auf diversen Seiten informiert, das Spiel hoch und runter gespielt und sich selbst eine Meinung gebildet. Macht aber nix. Schließlich seid ihr es ja eh gewohnt, dass ich hier eigentlich nur das alte Zeug von Vorgestern (sprich: vor mindestens vier Wochen erschienen) wieder aufwärme.

Apropos Aufwärmen. Während das Thema des neuen Spiels von Reiner Knizia nicht gerade innovativ ist, bieten die Mechanismen (zumindest in ihrer Zusammenstellung) durchaus einiges Neues. Denn wir haben es mit einem Deckbau-Rennspiel zu tun.

Freitag, 26. Mai 2017

Escape Room: Murder Mystery



Als notorischer Vielspieler habe ich, so viel kann ich hier ja mal verraten, mehr als nur eine Gruppe an Mitspielern. Vielmehr ist es sogar ein ganzer Haufen verschiedener Gruppen, die nicht selten auch ganz unterschiedliche Vorlieben haben. In einer davon scheint sich in den vergangenen Monaten aber ein gewisser Größenwahn eingeschlichen zu haben. Denn immer wenn ein neues Escape-Spiel (oder eine entsprechende Erweiterung) erscheint, bekomme ich von Dieser allenfalls ein süffisantes und recht selbstsicheres Grinsen. Kein Wunder, konnten wir in der Gruppe doch bislang (fast) alle entsprechenden Spiele mit der bestmöglichen Wertung knacken. Welch Glück also, dass die neue Erweiterung zu Escape Room einen Schwierigkeitsgrad von 5/5 Sternen hat. Mal schauen, ob danach immer noch alle so überheblich wirken.

Murder Mystery (Noris), so der Name des Falls, versetzt uns dabei in einen Kriminalfall des bekannten Meisterdetektivs Sherlock Holmes. Und wie im Basisspiel bleiben uns nur 60 Minuten, um… das solltet ihr besser selbst herausfinden.
 

Mittwoch, 24. Mai 2017

Escape Room: Welcome to Funland



Irgendwie seltsam. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da galten Clowns als lustig, ja sogar als Höhepunkt eines Zirkusbesuches (zumindest für die anwesenden Kinder). Entweder werde ich inzwischen doch alt, oder mein Gedächtnis lässt zusehends nach (was dann wohl bedeutet, dass ich alt werde). Aber wenn ich heutzutage etwas über Clowns lese, dann hat das überraschend selten etwas mit diesen spaßigen Gesellen meiner Kindheit zu tun. Ob eine Neuauflage von „Es“ im Kino, Horrorclowns die die Nachbarschaft unsicher machen oder dieser Psycho Ronald McDonald… Clowns scheinen zunehmend dem Wahnsinn zu verfallen. Und jetzt hat uns auch noch einer davon entführt und nach „Welcome to Funland“ (Noris) verschleppt.

Glücklicherweise sind wir aber alles erfahrene Veteranen, haben wir doch bereits alle 4 Missionen von Escape Room gemeistert, wofür der neue Fall eine Erweiterung darstellt. Entsprechend kann uns der Schwierigkeitsgrad mit läppischen 3 ½ von 5 Sternen kaum schocken.

Montag, 22. Mai 2017

Spiel des Jahres 2017: Die Nominierten

Es ist mal wieder so weit. Die Nominierten Spiele stehen fest. Schon seit Wochen ergehen sich Spieler allerorten in Spekulationen, welche Spiele in diesem Jahr auf der Nominierungsliste erscheinen. Und doch hat die Jury auch in diesem Jahr wieder die eine oder andere Überraschung dabei. Obwohl wir uns noch einige Zeit gedulden müssen bis die Preisträger des laufenden Jahres feststehen, sind nun doch zumindest die Kandidaten in den 3 Kategorien Kinderspiel,  Familien- sowie Kennerspiel bekannt gegeben worden. Zur Erinnerung: Die Sieger im vergangenen Jahr hießen "Stone Age Junior"(hier mehr), "Codenames" (die Rezension) und "Isle of Skye" (hier lang). Ohne große (bzw. noch größere) Vorrede präsentiere ich hier nun also die Kandidatenliste 2017.





Freitag, 19. Mai 2017

Arkham Horror: Das Kartenspiel



Während viele Spieler immer wieder nach neuen Themen und Mechanismen in Spielen schreien, gehen einige Verlage einen gänzlich anderen Weg. Insbesondere Fantasy Flight hat die Mehrfachverwertung in den vergangenen Jahren fast schon perfektioniert. Und so haben wir bei Arkham Horror – Das Kartenspiel (N. French und M. Newman / Asmodee) nicht nur ein bekanntes Thema, sondern auch gleich viele bekannte Elemente aus diversen anderen Living Card Games. Allerdings gereicht dies dem Spiel nicht unbedingt zum Nachteil.

Ähnlich wie bei vergleichbaren Spielen haben wir auch bei Arkham Horror ein Kartendeck, mit dem wir kooperativ verschiedenste Aufgaben bewältigen müssen. Allerdings bestreiten wir diesmal keine einzelnen Abenteuer, sondern eine ganze Kampagne. Inklusive Entwicklung der Charaktere und vielen wichtigen Entscheidungen.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Game of Thrones: Das Trivia-Spiel



Es gab in den vergangenen Jahren wohl kaum eine erfolgreichere Fernsehserie als Game of Thrones. Und auch die entsprechenden Spiele haben durchaus ein gewisses Maß an Beachtung verdient, auch wenn mich nicht alle vollständig überzeugen konnten. Macht aber nichts, denn was die Serie angeht bin ich natürlich ein absoluter Vollprofi. Und so kann mich ein „Game of Thrones: Das Trivia-Spiel“ (Jonathan Ying / Asmodee) wohl kaum aus der Fassung bringen.

Entsprechend zuversichtlich habe ich die Packung geöffnet und mich auf die erste Partie gestützt. Wie sich allerdings gezeigt hat, handelt es sich am Ende dann eben doch nicht „nur“ um ein Trivia-Spiel.



Montag, 15. Mai 2017

Holmes



Sherlock Holmes, der Urvater aller Detektive, liegt aktuell mal wieder voll im Trend. Filme, Serien und auch Brettspiele buhlen um die Gunst des Publikums. Und so wartet auch Kosmos mit einem Spiel auf, das sich voll und ganz auf das Duell mit Moriarty konzentriert. Allerdings stehen weder detektivische Kenntnisse noch Kombinationsgabe im Vordergrund. Vielmehr handelt es sich bei Holmes (Diego Ibanez) fast schon um ein klassisches Arbeiter-Einsatz Spiel.

Unsere Arbeiter nutzen wir, um mittels verschiedener Personen Lupen zu sammeln, welcher wir andernorts gegen Hinweise tauschen können. Und je mehr wir davon haben, desto mehr Punkte winken am Ende.



Freitag, 12. Mai 2017

The Walking Pet



Man sollte meinen einen erfolgreichen Blockbuster zu drehen wäre bereits genug Arbeit. All die Schauspieler zusammenbekommen, für Kulissen und allerlei Technik sorgen und obendrein auch noch die knappen Finanzen jonglieren. Aber Alles gar nicht so wild. Zumindest laut The Walking Pet (Frederic Vuagnat / Kosmos), wo wir nicht nur einen großen Filmerfolg drehen, sondern gleich deren sieben.

Allerdings ist das natürlich auch einfach, wenn man sich dabei nur um einige wenige Toons kümmern muss. Also schlicht passende Karten sammeln, abwerfen und den fertigen Film präsentieren.




Dienstag, 9. Mai 2017

Magic Maze



Das Leben als Held ist nicht leicht. Da kratzt man sich mühsam einige Heller zusammen, prellt seine Auftragsgeber um ein paar zusätzliche Goldstücke und räumt das eine oder andere Verlies aus. Und kaum freut man sich auf eine kleine Auszeit, kommen ein paar Möchtegernhelden vorbei und klauen uns die Ausrüstung und all unsere Barschaft. Was also tun? Nun, ganz einfach. Wir marschieren ins örtliche Kaufhaus und „besorgen“ uns neue Ausrüstung.

Ganz einfach? Naja, nicht unbedingt. Denn in Magic Maze (Kasper Lapp / Sit Down!) arbeiten wir zwar zusammen, Zeitdruck und eingeschränkte Möglichkeiten machen das Leben aber nicht unbedingt einfacher.


Freitag, 5. Mai 2017

Der mysteriöse Wald



Geht ihr ab und an mal wandern? Also ich schon. Nur die Vorbereitung, die kann manchmal etwas nerven. Denn in so einem Rucksack ist einfach nur begrenzt Platz. Kaum sind ein paar Getränke und die obligatorischen fünf bis acht Spiele drin, platzt er schon aus den Nähten. Und dennoch ist das Nichts, im Vergleich zu den Problemen mit denen Jonas sich konfrontiert sieht. Denn der Held aus der Wormworld-Saga muss ganze Berge von Ausrüstung mitschleppen, will er seine Reise erfolgreich bestreiten.

Der mysteriöse Wald (Daniel Lieske / Hutter Trade) bietet einige Gefahren. Um diesen zu begegnen sammeln wir vor Beginn der Reise passende Ausrüstung. Ein gutes Gedächtnis und Teamwork sind dabei unerlässlich.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Das Vermächtnis des Mahajara



Demokratie ist ja eigentlich schon was Feines, auch wenn der Eindruck in letzter Zeit ein anderer sein könnte. Denn die Alternativen sind selten besser. In Das Vermächtnis des Maharaja (Michael Schacht / Abacusspiele) etwa, wird die Nachfolge des Staatsoberhauptes schlicht dadurch bestimmt, wer dem amtierenden Herrscher die schönsten Geschenke macht.

Glücklicherweise ist der aktuelle Maharaja nicht besonders wählerisch, weshalb wir ziemlich viel Auswahl für passende Geschenke haben. Zumindest solange das Geld ausreicht.



Montag, 1. Mai 2017

Winter der Toten - Die lange Nacht



Rund zwei Jahre ist es her, dass ein etwas anderes Zombiespiel auf den Markt kam. Denn in Winter der Toten (HIER) metzeln wir uns nicht stupide durch Horden dieser untoten Plage. Vielmehr steht das Überleben der ganzen Kolonie im Vordergrund. Und auch ein wenig Verrat ist mit von der Partie. Und da dieses Konzept wohl recht gut ankam, geht der Kampf ums Überleben nun in die nächste Runde. Winter der Toten – Die lange Nacht (Vega und Gilmour / Asmodee) ist dabei ein eigenständiges Spiel, das allerdings auch mit der ersten Version kombiniert werden kann.

Neben vielem Bekanntem enthält „Die lange Nacht“ auch drei Module die einige neue Ideen bieten und alleine oder gemeinsam integriert werden können. Darunter besondere Zombies, Banditen und die Möglichkeit, unsere Kolonie aufzurüsten.

Freitag, 28. April 2017

Rotkäppchen



Verlage jagen ja immer hinter den spannendsten und neuesten Themen für ihre Spiele her. Dass es aber auch anders geht, zeigt jetzt Asmodee. Denn die neue Reihe für Kinderspiele befasst sich durchweg mit Märchen, und damit mit Themen die schon weit über 100 Jahre alt sind. Das erste Spiel der Reihe ist dabei Rotkäppchen (Annick Lobet), die Geschichte eines armen, hungrigen Wolfes, der von einem Jäger erlegt wird.

Wie im Märchen versuchen wir auch im Spiel Rotkäppchen, das bemützte Mädchen zu seiner Oma zu lotsen. Dafür müssen wir auf unser Glück, Intuition und unser gutes Gedächtnis vertrauen.



Mittwoch, 26. April 2017

Zertz



Wer bei Namen wie Yinsh, Tzaar oder Dvonn nicht nur Fragezeichen über dem Kopf hat, der ist wohl ein Freund abstrakter Spiele. Denn alle genannten Titel gehören zum GIPF-Projekt, das aktuell eine Neuauflage erfährt. Und im Zuge dieser Neuauflage ist nun auch Zertz (Kris Burm / Huch! & friends) wieder erhältlich.

Im Vergleich zu den bisherigen Spielen fällt Zertz insbesondere dadurch auf, dass es keinen Spielplan hat. Was gerade mit den sehr kugeligen Spielsteinen einige Möglichkeiten bietet.





Montag, 24. April 2017

Kneipenquiz



Wenn bei uns in der Familie oder im Freundeskreis ein Fest ansteht, dann ist Eines von vornherein klar. Dass auch Brettspiele mit von der Partie sind. Und kaum ein Brettspiel hat dabei in den vergangenen Monaten für so viel Begeisterung gesorgt, wie Kneipen Quiz (Teubner, Glumpler, Grundorf und Zimmermann / Moses). Entsprechend schnell war bei mir auch die Entscheidung getroffen, welches Spiel ich im Rahmen der Beeple-Monatsaktion vorstellen werde.

Dabei ist Kneipen-Quiz eigentlich ein Vertreter eines unter Spielern wenig beachteten Genres. Aber dank einigen spannenden Ideen (nicht zuletzt dem kooperativen Spiel) bietet das Quiz-Spiel eine gänzlich neue Herangehensweise.

Donnerstag, 20. April 2017

Qwinto - Das Kartenspiel



Dass große Spiele eine Umsetzung als Kartenspiel bekommen, das kennen wir ja inzwischen. Immerhin lassen sich so sehr häufig Material, Aufwand und Spieldauer deutlich reduzieren. Was allerdings passiert, wenn ein flottes und schnelles Würfelspiel dieses Schicksal erfährt, das sehen wir an Qwinto – Das Kartenspiel (U. Rapp, B. Lach und R. Staupe / Nürnberger Spielkarten Verlag).

Wie im Würfelspiel füllen wir auch im Kartenspiel die farbigen Kästchen unseres Blocks mit passenden Zahlen. Nur verläuft das diesmal ungleich taktischer, da der Zufall durch die Würfel entfällt.




Mittwoch, 19. April 2017

Twenty One



Während viele aktuelle Spiele in immer größeren Boxen, mit mehr Material und mit beeindruckenden Figuren auftrumpfen, bleibt der Nürnberger Spielkarten Verlag seinen kleinen Boxen treu. Mit erfolgreichen Spielen wie Qwixx (HIER) und Qwinto dürfte es auch nicht allzu viele Gründe geben, von diesem Weg abzuweichen. Entsprechend schlägt auch Twenty One von Steffen Benndorf und Reinhard Staupe wieder in eben jene Kerbe.

Und so befindet sich mit einem Schreibblock und einigen Würfeln mal wieder Gewohntes in der kleinen Box. Und auch spielerisch kommt einem einiges davon doch recht bekannt vor. 


Montag, 17. April 2017

The Game Extreme



Erfolgreiche Spiele zu erweitern gehört ja heutzutage zum Geschäft. Ist ja auch eine tolle Sache, wenn man als Fan mehr von seinem Lieblingsspiel bekommt. Mehr Figuren, mehr Optionen, mehr von Allem. Aber wie erweitert man ein kleines Kartenspiel? Der Nürnberger Spielkarten Verlag war da ganz kreativ und hat bereits vor einiger Zeit sein Erfolgsspiel The Game mit den „On Fire“-Karten erweitert. Aber das reicht wohl noch nicht. Und so gibt es inzwischen The Game Extreme (Steffen Benndorf). Also quasi noch mal The Game, aber mit einem Schwung neuer Karten.

Im Grunde hat sich am Spiel selbst nicht viel geändert. Einzig einige der Karten verfügen nun über Sonderregeln. Und diese machen uns das Leben nicht wirklich leichter, weshalb The Game Extreme auch nur für Spieler zu empfehlen ist, die The Game schon gut kennen.

Donnerstag, 13. April 2017

The Pyramid's Deadline



Oink Games ist ein in Deutschland noch recht unbekannter Verlag aus Japan. Absolut zu Unrecht, wie der mehr als gelungene Erstling Tiefseeabenteuer gezeigt hat. Und während wir dort ins feuchte Nass geschickt wurden, kommt es bei Pyramid’s Deadline (Jun Sasaki) zu einer absoluten Kehrtwende. Denn nun verschlägt es uns in die sengend heiße und staubtrockene Wüste. Und das nicht etwa zum Urlaub, sondern im Auftrag des Pharaos, der von uns seine Pyramide errichtet haben möchte.

Als wäre das noch nicht Aufgabe genug, ist der ärmste leider auch nicht gerade der gesündeste. Also kämpfen wir nicht nur gegen unsere Konkurrenten, sondern leider auch gegen die Zeit.



Mittwoch, 12. April 2017

Tiefseeabenteuer



Heutzutage ist es ja leider absolut nicht ungewöhnlich, dass Spiele in viel zu großen Boxen angeboten werden. Teilweise mag dies an vorgegebenen Schachtelgrößen liegen, teilweise sind aber sicher auch die Möglichkeiten in der Vermarktung ein Grund. So oder so, dass ein Verlag den umgekehrten Weg geht dürfte doch eine absolute Ausnahme sein. Doch genau das macht Oink Games und verpackt seine Spiele in winzig kleine Boxen.

Das erste Spiel, dass der japanische Verlag in Deutschland veröffentlicht hat, ist Tiefseeabenteuer (Jun und Goro Sasaki). Und wie der Name schon sagt, tauchen wir dabei ab, um möglichst viele Schätze zu heben. Das gemeine: Der Sauerstoffvorrat ist begrenzt und nur wer zurück aufs U-Boot kommt, kann sich an seinen Schätzen erfreuen.

Montag, 10. April 2017

Jorvik



Irgendwie würde es mich ja schon einmal interessieren, wie Verlage auf neue Themen für ihre Spiele kommen. Und vor allem, wie sie da alle gleichzeitig auf die gleiche Idee kommen. Ob Zombies, Piraten oder aktuell Mars und Wikinger… irgendwie scheinen alle von der gleichen Muse inspiriert worden zu sein. Und eigentlich stört mich das ja auch nicht wirklich. Dennoch finde ich es im Falle von Jorvik (Stefan Feld / Pegasus) durchaus schade. Denn dabei handelt es sich um eine Neuauflage von Speicherstadt. Und der Hamburger Lagerhauskomplex war doch tatsächlich mal eine kreative Wahl.

Spielerisch hat sich dagegen nicht viel geändert, einzig die Erweiterung wurde direkt mit eingearbeitet. Nach wie vor ersteigern wir Karten voller Waren, handeln diese für Siegpunkte und kämpfen mit einem ständig schwindenden Barvermögen.

Freitag, 7. April 2017

7 Wonders Duel: Pantheon



Bereits 7 Wonders war vor einigen Jahren enorm erfolgreich und die Version für zwei Spieler steht dem nicht in viel nach. Und so verwundert es kaum, dass auch der Sieger des DuAli 2016 nun mit einer Erweiterung beglückt wird. Und "7 Wonders Duel Pantheon" (A. Bauza und B. Cathala / Asmodee) bietet dabei einiges an Neuheiten, um auch erfahrene Spieler des Originals wieder für einige Zeit zu fesseln.

So halten nun etwa die Götter Einzug in die Welt von 7 Wonders und versprechen uns allerlei hilfreiche Boni. Doch auch der Bau von Tempeln steht auf dem Programm und neue Weltwunder dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.





Mittwoch, 5. April 2017

Unlock!



Escape-Räume erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und auch aus dem Brettspielbereich sind entsprechende Veröffentlichungen aktuell kaum wegzudenken. Doch ausgerechnet die Space Cowboys, die zuletzt immer wieder mit kreativen Ideen Punkten konnten, ließen mit ihrem Werk lange auf sich warten. Doch das Warten hat ein Ende. Und Unlock (Carroll, Cauet und Demaegd / Asmodee) hebt sich tatsächlich von den anderen bislang veröffentlichten Werken ab.

Auch Unlock bietet einiges an Rätselspaß und basiert dabei eigentlich nur auf einem Stapel Karten. Zugleich findet aber auch eine App Verwendung, ohne die ein Spiele nicht möglich ist. Der große Vorteil dabei: Es wird kein Material zerstört und das Spiel kann dementsprechend mehrfach (von verschiedenen Spielern) verwendet werden.

Montag, 3. April 2017

Century: Die Gewürzstraße



Um mit einem Brettspiel heute noch aufzufallen, muss man sich durchaus etwas einfallen lassen. Neue Mechanismen, tolles Material oder ein spannendes Thema etwa. Oder man macht es wie Plan B Games in Century – Die Gewürzstraße (Emerson Matsuuchi / Abacusspiele). Denn die bringen ihr neue Spiel schlicht in drei Teilen heraus, die alle einzeln gespielt aber auch miteinander kombiniert werden können. Da die weiteren Teile erst 2018 und 2019 erscheinen, kann ich dazu bislang wenig sagen. Aber zumindest den ersten Teil konnten wir bereits ausgiebig spielen.

Century – Die Gewürzstraße pickt sich dabei tatsächlich nur einen einzelnen Spielmechanismus heraus. Denn über Karten erhalten und tauschen wir Waren, mit denen wir wiederum Punkte kaufen. Das war’s.


Freitag, 31. März 2017

NMBR 9



Kennt ihr noch Graf Zahl? Diesen leicht verwirrt wirkenden Vampir aus der Sesamstraße? Den Typen, der jeweils geschätzte 3 Minuten gebraucht hat, um uns eine einzige Zahl zu erklären? Genau den wollt ihr mit Sicherheit nicht bei einer Partie NMBR 9 (Peter Wichmann / Abacusspiele) dabeihaben… „Das ist eine Vier. Ja, genau, eine Vier. Wie die vier Reifen an einem Auto. Seht doch wie schön diese Vier ist. Ich lege diese schöne Vier jetzt genau hier hin…“

Das Gute: Ohne Graf Zahl ist NBMR 9 ein wirklich flottes Spiel, bei dem ihr möglichst clever Zahlenplättchen übereinander legen sollt. Ohne dabei jeden Zug ausgiebig zu kommentieren.




Mittwoch, 29. März 2017

TIME Stories: Die Endurance-Expedition



Irgendwie scheint die Welt in TIME Stories ja ziemlich den Bach runter zu gehen. Zuerst drehen alle Insassen einer Nervenheilanstalt komplett durch, was jetzt ja eigentlich nicht so wirklich überraschend ist. Dann fallen die Zombies über uns her, was ja irgendwie auch schon fast jeder erwartet hat. Im Anschluss verschlägt es uns ins alte Ägypten oder wir müssen uns als Elf oder Zwerg behaupten. Man sollte meinen, dass wir irgendwann alles gesehen und erlebt haben. Doch den Space Cowboys gehen die Ideen einfach nicht aus. Und in Time Stories Endurance (Montiage und Rozoy / Asmodee) jagen sie uns in die Antarktis, wo wir uns erneut mit allerlei eher ungewöhnlichen Problemen herumschlagen müssen.



Montag, 27. März 2017

Mein Traumhaus



An dieser Stelle muss ich mich jetzt mal dringend über fehlenden Realismus in Brettspielen beschweren. Denn meine Frau und ich waren das vergangene halbe Jahr voll und ganz mit Renovierungsarbeiten an unserem Haus beschäftigt. Dach, Fenster, Tür, Bad, Büro… all das schien gar kein Ende zu nehmen. Und jetzt kommt Pegasus daher und tut so, als wäre der Bau von Mein Traumhaus (Klemens Kalicki) kinderleicht und obendrein in kürzester Zeit abgeschlossen. Eine Unverschämtheit ist das.

Und doch… wenn das Haus als quasi bezugsfertiges Tableau vor einem liegt und Räume einfach so von der Auslage in die Gemächer wandern… irgendwie fühlt sich ein Hausbau da gleich viel entspannter an als in meiner Erinnerung.

Freitag, 24. März 2017

Lucky Lachs



Kennt ihr noch diese komischen Handschlag-Rituale von früher? Anstatt sich einfach nur die Hand zu geben, hat man mit dieser in der Luft herum gewedelt, dabei noch auf die Oberschenkel geklatscht und einen dreifachen Salto-Überschlag gemacht. Irgendwie alles ein wenig kompliziert, nur um mal eben kurz „Hallo“ zu sagen. Aber jetzt weiß ich, warum ich dieses Ritual immer wieder über mich ergehen lassen musste. Denn es hat mich schlicht auf mein Leben als Brettspieler vorbereitet.

Versteht ihr nicht? Kann ich verstehen. Dürfte aber verständlicher werden, wenn ihr euch Lucky Lachs (K. Gruhl und Q. Weir / Kosmos) anschaut. Denn hier wird dieses wilde Herumfuchteln Programm.

Mittwoch, 22. März 2017

Saboteur - Das Duell



Saboteur gehört für mich eigentlich schon zu den Klassikern unter den Amigo-Kartenspielen. Die Mischung aus Heimlichkeit, Deduktion und Sabotage sucht seinesgleichen, gerade in größeren Runden ist Spaß eigentlich garantiert. Allerdings ist genau dies auch ein Manko. Denn in kleinen Gruppen oder gar zu zweit klappt das mit den geheimen Rollen nicht so richtig. Entsprechend überrascht war ich, als ich von Saboteur – Das Duell (Frederic Moyersoen) gehört habe.

Thematisch hält sich das Spiel dabei genau an seinen Vorgänger und auch spielerisch sind viele Parallelen zu erkennen. Nur das mit den geheimen Rollen, das wurde wenig überraschend nicht übernommen.



Dienstag, 21. März 2017

Deja-Vu



Wie spätestens seit Neo, Morpheus und Co. bekannt sein dürfte, handelt es sich bei einem Déjà-Vu um nichts anderes, als einen Fehler in der Matrix. Wenn dem tatsächlich so ist, dann ist die Matrix bei mir inzwischen kurz davor, den Geist aufzugeben. Denn so viele Déjà-Vus wie in den vergangenen Wochen hatte ich in meinem Leben noch selten. Und schuld daran ist nur das gleichnamige Spiel von Heinz Meister und Amigo.

Und dabei ist Déjà-Vu eigentlich nur eine etwas fiesere Memory-Variante mit Hektik-Elementen. Eigentlich. Nur.


 

Montag, 20. März 2017

Die Kolonisten



Zeit ist für uns Spieler ja ein kostbares Gut. Stets gibt es viel zu viele Spiele und viel zu wenig Zeit, um diesen die gebührende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Welche Wohltat sind da doch Spiele, die sich eben auch mal in 30 Minuten spielen lassen. Wie etwa Die Kolonisten (Lookout) von Tim Puls. Doof nur, dass wir in diesen 30 Minuten gerade einmal die erste Epoche schaffen (Aufbau nicht mitgerechnet). Und das auch nur im Solospiel. Aber das muss man den drei anderen Spielern ja nicht erzählen, während man genüsslich den Aufbau für alle vier Epochen erledigt.

Was wir in dieser Zeit allerdings alles zu erledigen haben, das hat es absolut in sich. Denn Die Kolonisten hält, was es verspricht und ist wirklich ein „episches Aufbauspiel“.


Freitag, 17. März 2017

Scotland Yard - Kartenspiel



Ich vermute jetzt einfach mal, dass so ziemlich jeder hier Scotland Yard kennt oder zumindest schon einmal davon gehört hat. Schließlich ist das Spiel des Jahres von 1983 quasi der Inbegriff des Räuber- und Gendarm – Spiels. Und so verwundert es nicht, dass der Klassiker nun, nach über 30 Jahren, eine Umsetzung als Kartenspiel bekommt. Und dafür verantwortlich zeichnet sich niemand geringeres als die Familie Brand, die für nicht wenige spielerische Highlights der vergangenen Monate und Jahre verantwortlich war.

Das Scotland Yard – Kartenspiel (Ravensburger) erinnert dabei, was Thema und Aufmachung angeht, frappierend an den großen Bruder. Spielerisch sind dann aber dennoch einige deutliche Unterschiede auszumachen.



Mittwoch, 15. März 2017

Klask



Tischfußball kennen fast alle, Carrom und Crokinole sind zumindest unter Spielen alles andere als unbekannt und selbst Tisch-Curling ist inzwischen keine Seltenheit mehr. Eigentlich haben wir also schon reichlich Auswahl. Aber reichlich Auswahl hat uns Spielern ja wohl noch nie erreicht. Und so bringt Mikkel Bertelsen (Game Factory) nun mit Klask ein weiteres Tisch-Geschicklichkeitsspiel auf den Markt.

Das Besondere hier sind die Magnete, mit den wir das Geschehen auf der Spielfläche von unterhalb derselben steuern. Zumindest sobald wir etwas Übung haben.  

Montag, 13. März 2017

Great Western Trail



Isly of Skye, Broom Service oder Mombasa… Alexander Pfister scheint gerade einen Lauf zu haben. Regelmäßig haut der österreichische Spieleautor ein Highlight nach dem anderen raus. Entsprechend hoch waren auch schon im Vorfeld die Erwartungen an Great Western Trail (Eggertspiele / Pegasus). Und das Beste. All die Erwartungen wurden erfüllt.

Einmal mehr wird auch im neuen Werk alles von den Spielern abverlangt. Denn auch wenn sich alles um das Thema Viehtrieb dreht, sind die Optionen und Vorgehensweisen doch enorm vielfältig.




Freitag, 10. März 2017

Justice League: Hero Dice - Flash / Green Lantern



Der Eine oder Andere hat es bestimmt schon bemerkt. Ich bin von Natur aus eher faul. Wenn ich eine Möglichkeit sehe, mich um das Schreiben einer Rezension zu drücken, nehme ich diese üblicherweise dankend an. Und da ihr euch wohl alle schon an dieses Vorgehen gewöhnt habt, werde ich davon auch heute nicht abweichen. Und so habe ich die grundlegenden Regeln von Justice League Hero Dice (Andreas Schmidt / Asmodee) einfach mal aus meiner Besprechung zu Batman und Superman (HIER) von vor einigen Monaten übernommen. Doof nur, dass mit Flash und Green Lantern zwei neue Helden am Start sind, die sich dann eben doch wieder ganz anders spielen.

Unverändert ist, dass wir weiterhin einen Helden pro Spieler benötigen. Besitzen wir alle Boxen, können wir damit inzwischen also mit vier Helden antreten. Dabei unterscheiden sich auch die beiden neuen Mitstreiter spürbar von den Vorherigen.

Mittwoch, 8. März 2017

Star Wars: Destiny



Dass sich mit Lizenzen viel Geld verdienen lässt, das dürfte eigentlich jedem klar sein. Und das Star Wars eine der zugkräftigsten Lizenzen ist, auch das überrascht nicht. Was allerdings überrascht ist die Tatsache, dass wir bei den Brettspielen sehr häufig richtig gute Werke vorgesetzt bekommen. Wo andere Lizenspiele enttäuschen, kommen zum Thema Star Wars mit Rebellion (HIER) oder Armada (HIER) richtig gute Spiele auf den Markt. Entsprechend kann man schon auch mal verzeihen, dass mit Star Wars: Destiny (Konieczka und Litzsinger / Asmodee) ein eher angestaubtes Sammelsystem verwendet wurde.

Denn Star Wars: Destiny ist ein Trading Card Game. Das bedeutet, dass wir uns haufenweise kleine Erweiterungen mit zufälligem Inhalt kaufen können, um unser Deck konkurrenzfähig zu machen. Und natürlich benötigt jeder ein eigenes Set.


Montag, 6. März 2017

Pecunia non olet



Eigentlich lasse ich mir hier ja kaum einen schlechten Witz entgehen. Und wenn ein Spiel Pecunia non olet (C. Fiore und K. Happel / Noris), also „Geld stinkt nicht“ heißt und uns die Kontrolle über römische Latrinen gibt, dann schreit das ja geradezu nach doofen Anspielungen und Wortwitzen. Aber irgendwie ist das dann sogar mir etwas zu flach. Also verzichte ich diesmal auf doofe Witze und bastele lieber weiter an meinen Latrinen.

Bei Pecunia non olet handelt es sich um eine Neuauflage des gleichnamigen rund 10 Jahre alten Spiels, das allerdings um einige Erweiterungen ergänzt wurde. Obendrein teilt es die grundlegenden Mechanismen mit Guillotine. Wir haben also Personenschlangen die darauf warten aufs Klo zu kommen und uns dafür mit Sesterzen belohnen.

Freitag, 3. März 2017

Die Zwerge: Charakter-Erweiterung



Vor rund 4 Jahren stürzten sich Die Zwerge (HIER) erstmals in den Kampf um das Geborgene Land. Bereits damals rang eine kleine Schar mutiger Streiter mit Orks, Trollen und Albae. Doch auch wenn die Schlacht zumeist erfolgreich war, wird es irgendwann doch Zeit für Nachschub. Und so haben sich nun einige weitere Recken gemeldet, die bereit sind, ebenfalls in die Schlacht zu ziehen.

Insgesamt sechs neue Helden befinden sich in der Charakter-Erweiterung zum Brettspiel Die Zwerge, allesamt mit eigenen und besonderen Fähigkeiten.